Pläne ändern sich

Eigentlich hatten wir - Babakar, Uta und Anna - drei Wochen Senegal miteinander geplant. 
In dieser Zeit wollten wir Babakars Dorf Musa besuchen, seine Familie und Freunde  sowie unsere Projektpartner kennenlernen, ein Projektkonto anlegen, die Buchhaltung vor Ort durchsprechen, Fotos von den bestellten Erdnussfeldern machen und erste Einkäufe für weitere Arbeiten tätigen. Aber Afrika wäre nicht Afrika, wenn sich Pläne nicht wandeln würden. 

Zwar erhielt Babakar am 11. August die Zusage für die Unterstützung durch die ZRB in unerwarteter Höhe von 2000€ Euro, aber die senegalesische Botschaft in Berlin hatte am 2. August ihre Türen auf unbestimmte Zeit geschlossen. So war die Beantragung von Ausreisepapieren für die zweite Augusthälfte nicht möglich.

Zu diesem Zeitpunkt war Uta bereits im Senegal und auch Anna hatte ihren Flug bereits gebucht und entschieden, ihn auch ohne Babakar anzutreten - Inshallah "so Gott will" würde er noch früh genug folgen. 

Dies wird jedoch nicht geschehen, da die Botschaft ihre Arbeit erst vor einigen Tagen wieder aufgenommen hat und die Mühlen der Bürokratie bekanntlich langsam mahlen. Babaka wird also erst in den Senegal zurückkehren wir - Uta und Anna - wieder in Deutschland sind. 

 

So lernen wir Land und Leute kennen und nehmen viele hilfreiche Erfahrungen für die weitere Projektarbeit mit, erstmal auch ohne den konkreten Bezug zu Musa und Babakars Freunden und Familie. 

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