Hausbau in Ndigue

 Als Babakar sich 2013 von seiner Familie verabschiedet, gibt er ein Versprechen. „Wenn ich zurückkehre, baue ich mit dem Geld, was ich verdient habe, zwei neue Zimmer“ Schon damals sind die Wohnverhältnisse in seiner Familie eng.
In den 5 Jahren ist es Babakar möglich, etwas Geld zu seiner Familie zu schicken, mit denen diese erste Steine für den Hausbau kauft. Seitdem werden die Steine allmorgendlich mit Wasser übergossen, um sie vor dem Zerbröseln zu bewahren.
Doch für Weiteres fehlte bislang das Geld. Babakar achtete sehr genau darauf, dass die Priener Spendengelder nur in sein Projekt fließen. Was er einnimmt, investierte er direkt wieder. 
Denn auch den Prienern hatte er ein Versprechen gegeben: Das Spendengeld nur für das Projekt zu nutzen.
Mittlerweile haben sich einige Priener als Besuch angekündigt, zwei Studenten planen für zwei Monate im Herbst, Babakar und seinem Team zur Seite zu stehen. So wird die Frage  immer drängender, wo diese Gäste schlafen werden.
Die ersten zwei Besucher haben sich mit Babakars Frau das Bett geteilt, während er und sein Sohn auf Matten auf dem Boden im gleichen Zimmer gezogen sind.

Unser Projektteam ist in den letzten Wochen zu der Einsicht gekommen, dass es auf dem Familiengrundstück von Babakar einen Neubau braucht, mit zwei Zimmern für die Familie und einem Zimmer für Besuch von Freunden und Interessierten aus Deutschland. Wir hoffen, dass diese Pläne Bau baldmöglichst verwirklicht werden können.