29. Juli 2019
Zwei Rezepte für bekanntes senegalesisches Essen aus dem Restaurant von Babakar. Aus dem Senegal mitgebracht von Caro und probiert auf der Gründungsfeier unseres neuen Vereins Vision Yamalé e.V. Viel Spaß beim Kochen!
31. Januar 2019
Dass das Leben ausschließlich in der Gegenwart stattfindet und Planung eher sekundär ist, ist ein wesentlicher Teil senegalesicher Lebensrealität. Wie sehr, davon gab mir das senegalesische Aussenministerium eine besondere Kostprobe. Am Mittwochabend, den 09.01.2019 bekam Babakar weit nach 20 Uhr einen Anruf vom Gouverneur von Kaffrine, ob der Saal für Freitagvormittag, den 11.01. vom Aussenministerium gemietet werden könne. Es sollte eine Reunion für ehemalige Migranten aus der Region...

31. Januar 2019
Seit meinem ersten Besuch in Babakars Familie hat sich im Gefüge der Menschen, die hier zusammenleben, viel gewandelt. Nicht nur bei den Menschen, sondern auch bei den Tieren, die deutlich gesünder sind und bei den Häusern, die zum Hof gehören. Ein neues Wohnhaus ist entstanden und riegelt den Hof nach Süden ab. Unter seinem Dach beherbergt es 5 Zimmer, die zum Teil schon genutzt werden, wie das Gästezimmer mit eigenem Bad, wo ich dieses Mal untergebracht bin. Der Rohbau entstand mit...
18. Januar 2019

29. November 2018
Als ich nach einer Woche wieder zu Babakar nach Kaffrine zurückkehrte, war der Saal fertig renoviert und die Vorbereitungen für die große Eröffnungsfeier schon im Gange. Am Tag des Festes, standen wir noch früher auf als sonst, fütterten die Hühner und fuhren zum „Prime am Kinze Prestige“. Ich ging mit den Köchinnen auf den Markt, um die Zutaten für das Dinner einzukaufen, die Männer putzten den Boden und richteten die Tische zurecht. Nach dem Einkauf ging das große Kochen los....
19. November 2018
Das neueste Projekt Babakars ist die Renovierung eines alten Restaurants. Aus dem großen Gebäude soll eine Art Gemeindesaal entstehen, für Feste, Vorträge, Bewirtschaftung und sonstige Veranstaltungen. Einen solchen Saal gibt es bis jetzt noch nicht in Kaffrine und die Nachfrage von Firmen als auch Privatpersonen ist sehr hoch. Die Decke und der Kachelboden sind schon fertig. Im Boden steht deutlich zu lesen: „Prime am Kinze“. 
Babakar hat sich nicht davon abbringen lassen, eine...

19. November 2018
Ein anderer Ausflug ging nach Wande, um die sieben Hektar Melonen anzusehen und um zu prüfen, ob vor Ort alles rund läuft. Beim ersten Feld angekommen war ich wenig beeindruckt. Auf circa eineinhalb Hektar Fläche lagen ab und zu grüne Kugeln in der Größe eines Tischtennisballes herum. Das sei, da diese Melonen erst vor kurzem etabliert worden waren. Ich blieb skeptisch. Unter dem Schatten eines Baumes waren dagegen große Melonen zu finden. Für mich ein Indiz, dass ein Agroforstsystem...
19. November 2018
Wie Helke im August, durfte auch ich zwei Wochen in Babakars neu gebauten Haus wohnen. Die Ankunft war aufregend, die ganze Familie war gesammelt auf dem Hof. Viele Frauen, darunter Babakars Tante und einige Schwestern, saßen im Schatten des Hauses und trennten Erdnüsse vom Stroh, Cothia, Babakars Frau bereitete das Essen zu, eine Schwester kochte Tee und die Männer entspannten sich nach der Arbeit auf dem Feld. Alle schienen sehr erfreut wieder Besuch einer „Toubab“ zu bekommen. Ich...

01. September 2018
Seit Annas Besuch hat sich einiges verändert.
Die Tomaten sind geerntet. Die Erträge waren nicht ganz so hoch wie erhofft, aber doch akzeptabel. Nun konzentriert sich alles auf den Chilianbau. Ein Arbeiter aus der Chili-Experten-Region ist in Musa geblieben, um dort mitzuarbeiten. Er und Papa, Babakars Halbbruder, kümmern sich jetzt hauptberuflich um den Gemüseanbau. In Musa wird es noch ein bis zwei Wochen dauern, bis die größeren Ernten eingefahren werden können. Doch Babakar hat in...
01. September 2018
Auf dem Hof von Babakars Mutter eingeladen zu sein und in Babakars neuem Haus schlafen zu dürfen, war mir eine große Ehre. Die Begegnungen die ich dabei mit den Frauen am Hof, Babakars Mutter, seine Frau Cothia, seine Schwiegermutter, Schwestern von Babakar und Schwägerinnen machte, waren für mich jedoch schwierig.
 Es war offensichtlich, dass wir aus ganz anderen Welten kommen. Es schien fast ein bisschen wie das einfache Leben in Deutschland vor 100 Jahren. In farbenfrohen Kleidern und...

Mehr anzeigen